CORPORATE RESPONSIBILITY

So schaffen wir Berufsperspektiven für junge Menschen

YoungEducationNetherlands

Wie hilft man jungen Menschen, für die regulärer Unterricht nicht geeignet ist, wichtige Qualifikationen und praktische Fähigkeiten fürs Leben zu erwerben? In den Niederlanden geht ISS dieses Problem mit einem praxisbezogenen Ausbildungsangebot an, das zusammen mit Accenture und PwC umgesetzt wird. 

Menschen lernen auf unterschiedlich Weise. Während althergebrachte Bildungsansätze bei einigen jungen Leuten gut funktionieren, kann die strenge Routine in den Klassenzimmern anderen schwer zu schaffen machen – einen Barriere, die sie daran hindert, ihr volles Potenzial auszuschöpfen.

 

In Zusammenarbeit mit Accenture, PwC und dem ROC van Amsterdam College in den Niederlanden hat ISS eine einzigartige Lösung entwickelt. Diese könnte Tausenden jungen Menschen, die anderenfalls die Schule abgebrochen hätten, helfen, erfolgreich ins Berufsleben zu starten.

 

„Das Lernen im Klassenzimmer ist einfach nicht das Richtige für manche Menschen“, sagt Edwin Klinkert, der bei ISS für das Ausbildungsprogramm zuständig ist. „Unser Programm gibt ihnen die Chance, die Theorie zu lernen und gleichzeitig zu arbeiten.“

Die einzigartigen Möglichkeiten hybriden Lernens

 

Die Praxisausbildung für Facility Manager wurde von ISS und dem ROC van Amsterdam College entwickelt. Die zweieinhalbjährige Ausbildung bietet jungen Menschen von 16 bis 21 Jahren die Möglichkeit, zu lernen und alle Aspekte der Arbeit bei ISS zu erleben – vom Empfangsservice über den IT-Support bis hin zu Einkauf und Personalmanagement.

 

Neben der praktischen Ausbildung bei Accenture oder PwC, Einzelcoaching und zwei Praktika haben die Auszubildenden Online-Unterricht in Facility-Management-Theorie, Niederländisch, Englisch und Mathematik. Sie absolvieren ein komplettes Ausbildungsprogramm, das speziell auf junge Menschen zugeschnitten ist, die eine praktische Herangehensweise ans Lernen brauchen.

 

Hybrides Lernen ist die Zukunft. Anders geht es nicht.

Edwin Klinkert, Project Manager House of Hospitality ISS und Region Coordinator Inclusion

Unterstützung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung im Bildungsbereich – und der Ziele unserer Kunden

 

Der Ausbildungsgang befindet sich mittlerweile im zweiten Jahr und eine neue Gruppe hat ihn im August begonnen. Das Feedback der Auszubildenden ist ausgesprochen positiv. Und es sind nicht nur die Auszubildenden, die davon profitieren, wie Edwin erläutert.

 

„Sowohl Accenture als auch PwC engagieren sich stark für das Projekt. Bildung ist ein wichtiger Bestandteil der Kultur und der Werte in beiden Unternehmen. Zudem ist sie auch eines der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung, welche bei Unternehmen unterstützen. Daher waren sie sehr hilfsbereit und an einer Zusammenarbeit interessiert.“

 

Der Einstieg von ISS in das Projekt erfolgte im Rahmen von House of Hospitality, einer Initiative des Hotel- und Gastgewerbes im Großraum Amsterdam, um in den nächsten Jahren 25.000 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen. Die Initiative wies nicht nur jungen Menschen den Weg in diese Branche, sondern brachte auch unerwartete Vorteile für ISS mit sich.

 

„Bei ISS wollen wir junge Leute in unsere Teams holen, weil sie eine andere Energie und neue Ideen in den Workplace bringen“, sagt Edwin. „Aber die Ausbildung hat auch den älteren Kolleginnen und Kollegen, die für das Coaching zuständig waren, viel gegeben. Tatsächlich wollen sich viele von ihnen daran beteiligen. Sie haben Freude daran, ihr Wissen weiterzugeben, und finden darin noch eine zusätzliche Motivation für ihre Arbeit.“

 

Das Tolle ist, dass man sofort Verantwortung übernimmt. Man muss Lösungen finden und Fragen beantworten. Es gibt immer etwas zu tun. Man wird ins kalte Wasser geworfen, aber gleichzeitig ist auch immer jemand da, der einen unterstützt.

Schüler, der für ISS bei Accenture arbeitet

Lebenslanges Lernen

 

Auf die Frage nach der Zukunft des Ausbildungsprogramms hat Edwin eine klare Antwort:

 

„Wir wollen jungen Menschen beim Einstieg ins Berufsleben helfen. Deshalb lautet unser erstes Ziel, dass die Auszubildenden ihren Abschluss schaffen und eine geeignete Stelle finden – bei ISS oder anderswo“, erklärt er. „Diese Art von hybridem Lernen ist die Zukunft. Anders geht es nicht. Die Welt verändert sich rasant, und wir müssen jungen Menschen beibringen, gleichzeitig zu lernen und zu arbeiten, damit sie sich ihr Leben lang weiterentwickeln können.“

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