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Indische Frauen befähigen, in Nachtschichten zu arbeiten

ISS setzt sich dafür ein, dass alle Mitarbeitenden auf ein sicheres Arbeitsumfeld vertrauen können, ganz gleich wo und wann sie arbeiten. Viele indische Frauen haben jedoch immer noch Sicherheitsbedenken gegenüber einer Arbeit in Nachtschichten. Jeena Nambiar, Security Operations Lead, hat die Haltung von Frauen in Bezug auf ihre Sicherheit während der Nachtschichten in einem Produktionsstandort eines Kunden verändert.

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Weibliches Sicherheitspersonal sorgt für ein Gefühl der Sicherheit

Jeena Nambiar, Security Operations Lead, leitet ein Team von über 1'000 Sicherheitsmitarbeitenden in Südindien. Sie ist auch für die Leitung eines Teams von über 600 Kolleginnen und Kollegen für einen Grosskunden in der Fertigungsindustrie verantwortlich, wo sie die Sicherheit in den Büros und Ausstellungsräumen des Kunden sowie in einer Fertigungsanlage in einem abgelegenen Gebiet am Rande des Dschungels überwachen, wo häufig Wildtiere vorkommen.

Eine der wichtigsten Leistungen von Jeena war der Aufbau eines Teams von weiblichen Sicherheitskräften, die am Produktionsstandort des Kunden eingesetzt werden. Bevor das ISS Team mit der nächtlichen Bewachung des Geländes begann, war nur eine Handvoll von weiblichen Beschäftigten des Kunden bereit, Nachtschichten zu übernehmen. Als das Team zum ersten Mal eingesetzt wurde, wurde es durch interne Bekanntmachungen des Kunden unterstützt, die die weiblichen Beschäftigten unter Hinweis auf ein Team von weiblichen Sicherheitskräften zu Nachtschichten aufforderten. Dies stärkte das Vertrauen der weiblichen Mitarbeitenden des Kunden, und die Zahl der Frauen, die sich für Nachtschichten entschieden, stieg erheblich.

Wenn sie es kann, können wir das auch!

Mit gutem Beispiel vorangehen – und kommunizieren

Während Jeenas Team von weiblichen Sicherheitskräften dazu beigetragen hat, dass sich die Mitarbeitenden des Kunden sicherer fühlen, hat Jeena zugleich dazu beigetragen, ihrem Team ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln. „Wenn sie es kann, können wir es auch“ – das ist das Selbstvertrauen, das Jeena nach eigenen Angaben ihren Teams vermitteln möchte. „Ich möchte nicht nur vorangehen, sondern meinen Teams das Gefühl geben, dass ich eine von ihnen bin“, fährt sie fort. Bei Ihrer Tätigkeit dreht sich für sie alles um Kommunikation – mit Kollegen, Teams und dem Kunden. Das Team von Jeena weiss, dass sie bei jedem Schritt an seiner Seite ist – bei nächtlichen Wachgängen auf dem Gelände, im Umgang mit dem Team und bei der Beseitigung von Bedenken. Jeenas praktischer Führungsansatz hat sich auch über ihr Team hinaus bewährt, denn alle Mitglieder des Teams wissen, dass sie in ihr eine Freundin haben.

Mit ihrem juristischen Hintergrund und ihrer Erfahrung als Judge Advocate General in der indischen Armee war es für Jeena selbstverständlich, ein breites Spektrum an Aufgaben zu übernehmen und zu bewältigen. Zusätzlich zu ihren Aufgaben als Sicherheitsmanager unterstützt und fördert sie gerne Kollegen und Kunden bei der Entscheidungsfindung. „Information ist Wissen und Wissen ist Macht“, sagt Jeena. Ob sie nun einen Standort beurteilt, Pläne zur Risikominderung entwickelt oder ihr Team zur Bewältigung eines Sicherheitsereignisses mobilisiert, Jeena erledigt ihre Aufgaben mit Sorgfalt und Geschick.

Bei ISS herrscht eine Kultur der Inklusion und gegenseitigen Unterstützung
Jeena kam zu ISS, weil sie von der Mentorenkultur begeistert war. Ihr gefällt die Zusammenarbeit mit ihren Vorgesetzten, die eher Freunde, Mentoren und Ratgeber sind. Diese Beziehung strebt auch sie zu ihrem Team an. Trotz ihrer vielfältigen Aufgaben fällt es ihr leicht, alles zu bewältigen – „Es ist wie die Entscheidung, was es zum Frühstück geben soll. Man wacht vorbereitet auf und hat einen Plan, was zu tun ist.“ Ihr gefällt auch die Kultur der Inklusion bei ISS und sie sagt, dass ihre Kollegen seit dem ersten Tag wie eine grosse Familie sind.

Zu einer Kultur der Unterstützung bei ISS gehört es auch, dass ihr Team weiblicher Sicherheitskräfte durch einen Abhol- und Bringservice unterstützt wird. Dies ist eine wertvolle Lösung in Gegenden, in denen sich Frauen nachts nicht sicher fühlen. Ausserdem gibt es regelmässige Auffrischungsschulungen in Selbstverteidigung und zum Umgang und der Meldung von Belästigungen am Arbeitsplatz. Die Operational Security Leads stehen in ständigem Kontakt mit ihren Teams, und den weiblichen Beschäftigten wird ein klar festgelegtes Kommunikationsverfahren für die Unterstützung in Notfällen angeboten, das rund um die Uhr zur Verfügung steht. 

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